Therapiebegleithund

Der Therapiebegleithund begleitet seinen Halter - welcher bestenfalls Therapeut ist- bei tiergestützten Interventionen am Patienten im Rahmen der Therapie.

Dabei unterstützt der Hund den Therapeuten in

  • pädagogischen

  • psychologischen

  • sozialen 

Bereich. Der Therapeuten setzt in seiner Arbeit am Patienten den Therapiebegleithund bei allen Altersgruppen ein. Der therapeutische Einsatz umfasst kognitiven, sozial-emotionalen, motorischen Einschränkungen, Verhaltensstörungen und Förderbedarf. Aber auch die Therapieschwerpunkte, welche präventiv und für die Rehabilitation gedacht sind, werden vom Therapiebegleithund unterstützt.

Ausbildung

Die Ausbildung zum Therapiebegleithund dauert ca. 9 bis 12 Monate und beginnt mit einem Alter des Hundes ab 12 Monaten. Das erste Lebensjahr dient dem Erlernen des Grundgehorsams und Sozialisierung des Hundes. Eine grundlegend vernünftige Bindung des Hundes zum Halter sollte im ersten Lebensjahr gelegt werden, genauso wie die Festigung der Grundsignale.

Vor Einstieg in die Ausbildung wird der Eignungstest absolviert und bei positivem Bescheid des Eignungstests steht der Ausbildung zum Therapiebegleithund nichts mehr im Wege.

Neben der praktischen Ausbildung des Hundes steht die theoretische Ausbildung des Halters. Themen wie:

  • Kommunikation des Hundes

  • Körpersprache

  • Haltung

  • Ernährung

  • Stressmanagment

  • Hundeverordnung

  • Erkennen und Befriedigung der Bedürfnisse des Hundes

  • intelligenter Ungehorsam

  • Erste Hilfe am Hund

  • etc.

werden in Wochenendseminaren erarbeitet.

Auch ist der Sachkunde Nachweis nach dem Schleswig-Holsteinischen Hundegesetz ein fester Bestandteil der Ausbildung zum Therapiebegleithund.

Prüfung

Die Abschlussprüfung wird in Theorie und Praxis durchgeführt.

Du möchtest nähere Informationen zur Ausbildung zum Therapiebegleithund haben, dann schreib uns einfach eine Email an buero@landwoelfe.de.